Kegelrobben und Seehunde

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Wenn ich auf Helgoland bin, dann gehört der Besuch zu den Kegelrobben und Seehunden immer fest ins Programm.

Nirgendwo kann man diese Tiere in der Natur besser beobachten als hier auf der Insel.

Helgoland besteht ja auch aus zwei Inseln, aus dem roten Sandsteinfelsen und der Düne. Ursprünglich gehörten beide mal zusammen. Seit dem 18. Jh. ist die Düne getrennt. Ein Dünenfährschiff bringt uns hinüber auf die nur 0,7 m² kleine Insel. Hier gibt es schöne Sandstrände. Je nach Wind und Wetterlage liegen die Kegelrobben und auch die Seehunde auf dem Sand und ruhen sich aus.

Bis auf 30 Meter darf man sich den Tieren nähern. Geht man näher heran, dann werden die Tiere gestört. Es passiert auch schon mal, dass sie dann schnell wieder in der Nordsee verschwinden.

Meist liegen die Kegelrobben und die Seehunde an verschiedenen Stellen. Manchmal jedoch auch nebeneinander. In der Regel stehen die kleineren Seehunde nicht auf dem Speiseplan der weitaus größeren Kegelrobben. Aber es gibt Ausnahmen, so wurde im letzten Jahr ein mächtiger Kegelrobbenbulle beobachtet, der sich über einen jungen Seehund hermachte und ihn verspeiste. So wie ich nachgelesen habe, rätseln die Wissenschaftler selber noch, warum das so ist. Weiterlesen

Kühe in Indien

Kühe in Hampi

Kühe in Hampi

Indien ohne Kühe, das gibt es nicht, denn in Indien gilt die Kuh als heilig, zumindest bei den Hinduisten. So trifft man überall Kühe, selbst auf der Straße im heftigsten Verkehr, liegen sie mittendrin und keiner stört sich daran.

In vielen Bundesstaaten Indiens ist es sogar per Gesetz verboten, dass die „Heilige Kuh“ geschlachtet wird. Allerdings nutzt man zum Beispiel vieles. Das Tier wird als Zugtier in der Landwirtschaft eingesetzt. Die weiblichen Tiere werden gemolken und die Milch verwertet und weiterverarbeitet. Ganz wichtig ist der Dung, denn dieser wird getrocknet und dient als Heizmaterial oder auf dem Lande zum Hausbau. Ist die Kuh dann irgendwann tot, dann wird die Haut zu Leder verarbeitet. Weiterlesen

Der Blick auf die Terrasse

Brandmaus

Nein, es ist nichts Spektakuläres, worüber ich berichten möchte. Aber diese Geschichte betrifft mich und mein momentanes Leben. Es spielt sich nämlich schon seit Wochen wegen meinem gebrochenen rechten Fuß zwischen Schlafzimmer im Bett und Wohnzimmer auf der Couch ab, wenn man von kleinen Ausflügen zum Arzt und Krankenhaus einmal absieht.

Nun habe ich ja noch mein „Trostpflaster“, eine nagelneue Canon 7D MKII nebst einem 100-400 mm Objektiv. Gerade erst ein paar Bilder von der Couch aus geschossen, nicht gerade befriedigend.
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Dort wo die Toten ruhen…

Auf den Friedhöfen in Buenos Aires und in Punta Arenas

Auf dem Friedhof in Punta Arenas

Auf viele üben die Friedhöfe eine Faszination aus, so auch bei mir. Warum das so ist, ich weiß es nicht, vielleicht hängt es mit der Vergänglichkeit zusammen? Oder weil ein Friedhof ein ganz besonderer Ort ist?

Die alten Gräber erzählen Geschichte, die Namen, der Wohnort und die Daten lassen uns einiges über den Verblichenen erahnen. Egal, wo wir auf der Welt unterwegs sind, ein Friedhofsbesuch gehört oft zu unserem Besichtigungsprogramm. Weiterlesen

Unfall auf der Osterinsel

Das unerwartete Ende einer Reise nach Südamerika

Auf der Osterinsel

Auf der Osterinsel

Manchmal läuft nicht alles wie geplant. Die Osterinsel war schon immer auf meiner geheimen Wunschliste und endlich wurde mein Traum erfüllt.

Am 19. Januar 2015 flogen wir von Santiago de Chile auf die Osterinsel. 6 Nächte wollten wir bleiben. Manch einer fragte uns: Was so lange? Was wollt Ihr da? Andere meinten, man müsste ein paar Wochen bleiben.

Wir ließen es langsam angehen, 5 volle Tage standen uns zur Verfügung. Für eine Insel mit nur 166 km², sollte die Zeit fürs erste ausreichen.

Für den 21. Januar hatten wir uns 2 Scooter bestellt und wurden um 10 Uhr mit dem Auto abgeholt und zur Vermietstation gebracht. Immer wieder mussten wir unseren Internationalen Führerschein vorzeigen, ja, wir hatten beide Klasse A. Ich fahre schon seit über 20 Jahren unfallfrei und kann auch einige Praxiskilometer vorweisen. Weiterlesen

Graffiti in Valparaiso

Valparaiso – die bunte Stadt mit den Wandmalereien

Valparaiso - Graffiti

Wenn man durch die Hafenstadt Valparaiso schlendert, dann fallen einem sofort die bunten Häuser und die Wandmalereien auf. Wunderschöne große und kleine Gemälde findet man fast überall. Auf riesigen Häuserfassaden, auf Treppen, auf Mauern, man könnte meinen, es ist nichts sicher vor den Künstlern, die schon seit vielen Jahren hier ihre Kunstwerke präsentieren.

Der Ursprung dieser Graffitikunst reicht bis in die 60er Jahre zurück, nämlich bis zu jener Zeit, als Salvator Allende an der Macht war. Die Malereien brachten politische Botschaften und Forderungen zum Ausdruck, die den damaligen Zeitgeist der Chilenen entsprachen.

Wir waren stark beeindruckt von diesen Kunstwerken, die wir Mitte Januar 2015 in Valparaiso vorfanden. Valparaiso war unsere letzte Station auf unserer Kreuzfahrt in Südamerika.

Wer mehr darüber erfahren möchte, in meinem Forum berichte ich live von unserer großen Südamerikareise: Weiterlesen

Weihnachtsmarkt in Temesvar 2014

Weincahtsmarkt in Timisoara 2014

Wie immer wenn ich in Temesvar bin, gehe ich mindestens einmal über den Weihnachtsmarkt, denn neben all den anderen Dingen, die ich in Temesvar zu tun habe, (siehe meinen Bericht Mit Hilfe für Kinder unterwegs) gönne ich mir diesen Rundgang.

In diesem Jahr konnte ich sogar zweimal über den Weihnachtsmarkt gehen, da wir einiges in der Innenstadt zu tun hatten. Wie immer hat man auf dem Siegesplatz, das ist der Platz zwischen der Kathedrale und der Oper viele kleine Holzbuden aufgebaut. Anziehsachen, wie Mützen, Schals und Handschuhe, Süßigkeiten, weihnachtliche Dokorationen, hier findet man wirklich eine Menge. Es ist eine schöne Stimmung und es sind auch tagsüber schon viele Menschen unterwegs. Weiterlesen

Greifvögel und Eulen – ein Fotoshooting in Thüringen

Paulchen, der Uhu

Paulchen, nachdem er während des Fluges mit seinem Stoß und den Fängen ins Wasser getaucht ist…


Für dieses Fotoshooting habe ich mich schon lange im Voraus bei Dagmar und Reinhard Lodzig angemeldet, denn die wenigen Plätze sind immer schnell weg. Im letzten Jahr hatte es nämlich leider nicht geklappt. Da ich doch so ungefähr 300 Kilometer fahren muss, bin ich schon 2 Tage vor dem eigentlichen Termin nach Bad Langensalza gefahren, denn ich wollte noch so einiges von Thüringen sehen. Meine Unterkunft habe ich wieder in der Lohgerberei gebucht, wie auch schon 2012.

Am Abend traf man sich in der Pizzaria und ich erfuhr von den Teilnehmern des ersten Termins, der am Samstag stattfand, wie toll alles gelaufen ist. Das Wetter war auch – im Gegensatz zu 2012 – wirklich gut. Da stieg natürlich meine Vorfreude auf dieses Shooting.

Am Sonntag machte ich zwei Stadtrundgänge, einmal in Bad Langensalza und danach bin ich noch nach Gotha gefahren, doch das ist eine andere Geschichte.

Die weiteren Teilnehmer reisten an und auch dieses Mal kannte ich einige aus früheren Seminaren oder Fotoworkshops.(Immerhin habe ich schon an 20 anderen teilgenommen.) Weiterlesen

Fotoworkshop auf dem Darss

Kraniche im Morgenlicht

Kreative Landschafts- und Makrofotografie so hieß es auf den Seiten von Dagmar und Reinhard Lodzig und das auch noch auf dem Darß an der Ostsee. Diesen Kurs habe ich schon im letzten Jahr gebucht, genauer gesagt, als das Datum feststand, habe ich mich umgehend angemeldet und ich hatte Glück, denn ich bekam einen Platz.

Auf dem Darß war ich noch nie, es sind rund 500 Kilometer, die ich fahren musste. Eine Teilnehmerin wohnt im Nachbarort und somit fuhren wir zusammen „hoch“.

Drei volle Tage hieß es nun Kameras einpacken, Objektive für nah und fern raussuchen, Winkelsucher, Graufilter, Polfilter, Grauverlaufsfilter, Weitwinkelobjektiv, Makroobjektiv, eine lange Brennweite, Stativ,
Nässeschutz, Akkus, Ladegeräte, Speicher und Laptop, es gibt so viele Sachen, die man mitnehmen sollte, wenn man auf Fotojagd geht. Da kommt man meist nicht mit einem Rucksack aus. Weiterlesen

Fotoshooting mit Jane in Maine

Fotoshooting mit Jane in Maine

Wie komme ich zu einem Fotoshooting in Maine? Ganz einfach, ich habe eine Freundin und diese wohnt zufällig in dem wunderschönen Bundesstaat Maine in den Vereinigten Staaten von Amerika.

In den letzten 22 Jahren war ich genau 21 Mal „drüben“ und habe meine Freundin besucht. Jedes Jahr – bis auf einmal – habe ich mein Versprechen gehalten. Denn ich habe ihr vor 22 Jahren versprochen, dass ich sie jedes Jahr einmal besuche. Nur einmal hat es nicht geklappt, da war ich längere Zeit in Krankenhaus, das war 2000!

In den vergangenen Jahren haben wir schon viel zusammen unternommen, wir waren zusammen auf Prince Edward Island, in Maryland, in Conneticut, in New Hampshire, auf dem Garlic-Festival in Saugerties, beim Irish Festival am Hunter Mountain, waren unzählige Male in New York, auch am 11.9.2001 war ich bei ihr, aber wir fuhren an diesem Tag nach Maine. Was für ein Glück!
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